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Die Kreis-WfG besuchte mit der „Sommertour Innovation“ die Mera Tiernahrung / 150 Mitarbeiter produzieren 70.000 Tonnen Trockenfutter und Backwaren

Kreis Kleve – Wallfahrtsstadt Kevelaer – Lang ist es her, seit man beim einstigen Mischfutter-Werk in Wetten die beiden Sackkarren auf der Rampe stehen sah, die gefüllten Futtersäcke für den Kunden noch händisch zugenäht wurden und Firmengründer Karl Vos höchstselbst seine Lieferscheine ausfüllte. Man schrieb das Jahr 1949, als sich der Unternehmer zur Gründung der damaligen Weizenmühle entschloss. Heute, 70 Jahre später, dürfen Sohn Bernd und Enkel Felix Vos, beide Geschäftsführende Gesellschafter der Mera Tiernahrung GmbH, auf ein Unternehmen blicken, das 150 Mitarbeiter zählt, im Jahr mehr als 70.000 Tonnen Trockenfutter und Backwaren herstellt und ein Familienunternehmen geblieben ist, das neben dem Kernmarkt Deutschland in 40 Länder Europas exportiert, ferner nach Asien und Nordamerika. „Für mich ist das Thema Achtsamkeit eine Herzensangelegenheit“, betonte Felix Vos als Inhaber der dritten Generation nun, als die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve mit der aktuellen „Sommertour Innovation“ bei Mera zu Gast war. Und der junge Firmenchef will besonders darauf achten, dass Mera „transparent“, „ehrlich“, „leidenschaftlich“ und „vernünftig“ agiert.

Innovativ, wie die Sommertour es hinterfragt, ist man hier allemal. Auf den Wegen zum Hunde- und Katzenfutter werden die Rohwaren bis zum Endprodukt von keiner Menschenhand mehr berührt. Der Weg zur Verpackung ist vollends automatisiert, die Palettierung wie von Geisterhand und die Gabelstapler mit dem Ziel „Hochregallager“ finden ihren Weg ohne helfende Hände. Zehn Millionen Euro hat man hier am Rande der Wallfahrtsstadt vor zwei Jahren in ein vollautomatisches Hochregallager investiert, das in der Region seinesgleichen suchen dürfte.

Doch bei aller Perfektion in Infrastruktur und Technik will Mera der „tierisch gute Arbeitgeber sein und bleiben“. So jedenfalls sagt es Sigrid Krambeer als Marketingleiterin und Beauftragte für die Nachhaltigkeit. Mit Formulierungen wie „Aus Liebe zum besten Freund“ oder „Aus Liebe zur Samtpfote“ wird schnell deutlich, dass Hund und Katze sich im Hause Mera bestens vertragen und mehrmals täglich ihre Leckerchen auch in Form von Snacks bekommen sollen.

Seit Jahren schon wächst der gesamte Markt um zwei bis vier Prozent – und das Vorzeige-Unternehmen aus Kevelaer in gleicher Weise mit. Lange schon haben sich die Mitarbeiter an die drei Schichten gewöhnt, die unter dem Mera-Logo gefahren werden. Längst ist klar, dass die innovative Haltung der Entscheider den Einzelnen auch in der Produktion mehr abverlangt als nur Körperkraft.

Wo einst Opa Karl noch nach der Sackkarre gerufen hätte, da dreht heute vielleicht ein Service-Techniker an den Stellschrauben des Hochregallagers. Nicht nur „Beste Freunde“ und „Samtpfötchen“ scheinen bei Mera in besten Händen.

Bildunterschrift: Wo es Leckerchen gibt, da sollte auch ein Hund zuhause sein. Im Rahmen der „Sommertour Innovation“ besuchte die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve das Unternehmen Mera in Wallfahrtsstadt Kevelaer. Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers, Berufskollege Hans-Josef Bruns, Meras Geschäftsführender Gesellschafter Felix Vos und Marketingleiterin Sigrid Krambeer (v.l.n.r.) freuten sich über das breite Interesse der Öffentlichkeit.

Bildunterschrift: Es wächst und wächst und wächst…Die Mera Tiernahrung GmbH an der Industriestraße in Wallfahrtsstadt Kevelaer befindet sich seit Jahren auf Expansionskurs. Im Bild rechts dominiert das riesige Hochregallager, für das die Geschäftsführer zehn Millionen Euro investierten.

Bildunterschrift: Einst platzte man im Ortsteil Wetten aus allen Nähten und sah sich zur Standort-Verlagerung an die Industriestraße von Wallfahrtsstadt Kevelaer verpflichtet. Heute scheint man dankbar für diesen Riesen-Schritt, den das Unternehmen machte.