Circular.NiederRhein

Geschlossene Materialkreisläufe, weniger Abfall, neue Wertschöpfung: Die Kreislaufwirtschaft eröffnet Unternehmen am Niederrhein konkrete Chancen für Innovation und Zukunftsfähigkeit. Das Verbundprojekt „Circular.NiederRhein" bringt Wissenschaft, Wirtschaftsförderung und Praxis zusammen, um zirkuläre Wertschöpfungsketten in der Region zu stärken – mit fachlichem Schwerpunkt auf Bau und Logistik, aber Impulsen für die gesamte Unternehmenslandschaft.

Circular.NiederRhein

Die Kreislaufwirtschaft wird für den Wirtschaftsstandort Niederrhein zu einem zentralen Hebel für Zukunftsfähigkeit. Sie schont natürliche Ressourcen, senkt CO₂-Emissionen und eröffnet zugleich neue Wege für Innovationen, Geschäftsmodelle und regionale Wertschöpfung. Genau hier setzt das Verbundprojekt „Circular.NiederRhein" an: Von 2026 bis 2028 arbeitet ein grenzüberschreitendes Konsortium aus acht Partnern in Wissenschaft, Wirtschaftsförderung und Praxis daran, zirkuläre Wertschöpfungsketten in der Region zu stärken und Unternehmen auf ihrem Weg in die Circular Economy zu begleiten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Nutzung von Rohstoffen aus Renovierung und Abbruch. In Workshops und Vertiefungsmodulen werden gemeinsam mit Unternehmen und Kommunen praxisnahe Werkzeuge und digitale Leitfäden entwickelt, sowie regionale Bausubstanz und Rückbauprozesse untersucht, um konkrete Ansatzpunkte für die Wiederverwendung von Materialien sichtbar zu machen. Ergänzt wird das Vorhaben durch einen grenzüberschreitenden Austausch mit den Niederlanden, die in vielen Fragen des zirkulären Wirtschaftens bereits sehr weit sind.

Kofinanziert wird das Vorhaben durch die Europäische Union im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

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