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01.07.2026 / Pressemeldung

WFG Kreis Kleve bringt KI und Kreislaufwirtschaft zu den Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve engagiert sich in zwei EU-geförderten Verbundprojekten, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) am Niederrhein begleiten, und zwar beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und bei der Kreislaufwirtschaft. Beide Projekte werden mit einer Laufzeit bis 2028 über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert und sind Ende Mai mit öffentlichen Auftaktveranstaltungen gestartet. Beteiligt sind neben der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve die Wirtschaftsförderungen aus dem Kreis Wesel und der Stadt Duisburg sowie wissenschaftliche Partner aus der Region und den Niederlanden.

Künstliche Intelligenz wird für den Mittelstand zunehmend zum Wettbewerbsfaktor, doch oft fehlt weniger die Technik als die strategische Einordnung und die praktische Kompetenz. Genau hier setzt „KI für KMU NiederRhein" an. KI soll nicht nur ausprobiert, sondern wirksam in den Betriebsalltag integriert werden. Neu ist das Thema für die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve nicht, schon ihre Unternehmerfrühstück-Reihe und die Fachtagung Gartenbau im vergangenen November hatten das Thema im Fokus. Damit die Angebote zu den Unternehmen passen, wird fortlaufend ermittelt, was diese konkret brauchen. Die Formate reichen von Grundlagen bis zu Mentoring für konkrete Anwendungsfälle und richten sich an Unternehmen unterschiedlicher Kenntnis- und Erfahrungsstände. Sie werden wiederholt und finden im Kreis Kleve, im Kreis Wesel und in Duisburg statt; die ersten starten im September. Das Projektvolumen beträgt rund 1,9 Millionen Euro.

Ein weiteres Projekt, „Circular.NiederRhein", rückt die Kreislaufwirtschaft in den Fokus. Mit einem Projektvolumen von rund 2,2 Millionen Euro soll es

KMU dabei helfen, Ressourcen nachhaltiger und zugleich wirtschaftlich zu nutzen, mit einem Schwerpunkt auf zirkulärem Bauen und der Wiederverwertung von Rohstoffen aus Renovierung und Abbruch. In Workshops und Vertiefungsmodulen werden u.a. regionale Bausubstanz analysiert, Rückbauprozesse untersucht und praxisnahe Leitfäden entwickelt. Gleichzeitig werden in branchenübergreifenden Formaten Grundlagen der Kreislaufwirtschaft behandelt. Im Kreis Kleve geht es dabei vor allem darum, ein breites Bewusstsein für die Chancen der Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

Über beide Projekte hinweg verfolgt die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve das Ziel, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands in der Region zu stärken. Interessierte Unternehmen können sich über die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve informieren.

Bei der Auftaktveranstaltung zum EFRE-Projekt „KI für KMU NiederRhein“ in Moers. (Foto: Bernd Thissen)