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15.01.2026 / Pressemeldung

So können Firmen mit KI durchstarten

Immer mehr Menschen erkennen den Nutzen der Künstlichen Intelligenz für sich. Wie auch Firmen von dieser Technologie profitieren können, erfuhren rund 140 Gäste – so viele wie noch nie – nun beim Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve. In der Klever Stadthalle wurden die Teilnehmenden zunächst von Bürgermeister Markus Dahmen begrüßt. Dahmen erläuterte die Schwerpunkte, die Verwaltung und Politik in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten legen: Investitionen in Infrastruktur für Bildung, Sicherheit und Sport. 2029 ist Kleve Ausrichter der Landesgartenschau.

„Die Planungen laufen auf Hochtouren“, sagte der Bürgermeister und lud die Anwesenden zum Infoabend am 8. Juli ein. Gemeinsam mit dem Team von Wirtschaft, Tourismus und Marketing der Stadt Kleve (WTM) arbeite man außerdem daran, Leerstände in der Innenstadt zu beseitigen und die City zu beleben. Kreisweite Entwicklungen erfuhren die Gäste von Brigitte Jansen, der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, die auch die vielfältigen Aktivitäten der Kreis-WFG vorstellte.

Anschließend rückte das Thema Künstliche Intelligenz in den Vordergrund. Die KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Kleve hat sich intensiv mit den Funktionsweisen und Möglichkeiten von KI beschäftigt. Christian Theissen, Rechtsanwalt und Steuerberater bei KPP, sowie Gerrit Röhl, IT–Manager bei KPP, gaben ihr Wissen im Rahmen ihres Keynote-Vortrags mit dem Titel: „KI verstehen und nutzen: Ein Kompass für KMU“ an die Gäste weiter. Dabei ging es darum, wie KI funktioniert, wie sie in der täglichen Unternehmenspraxis angewendet werden kann, welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind und wie Firmen die Einführung von KI gelingt.

In einer Gesprächsrunde, moderiert durch Andrea Franken, ging es um Anwendungsmöglichkeiten für Künstliche Intelligenz in kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU). Gesprächspartner waren Bernhard Sack, Geschäftsführer der impacx services GmbH, André Voller, Geschäftsführer der DigiWerkstatt 4.B gmbH, und Christian Theissen von KPP. Zum

Angebot der impacx services GmbH gehört, die gesamte Kundenkommunikation über sämtliche Kommunikationskanäle wie Telefon, E-Mail, Social Media oder Chat zu übernehmen. Rund 300 Mitarbeitende sind an den Standorten Kleve, Krefeld und Bochum tätig. Geschäftsführer Sack riet den Anwesenden: „Nehmen Sie KI nicht als Bedrohung sondern als Chance wahr.“ Er betonte: „KI sichert bei uns Arbeitsplätze.“

Das Geschäftsmodell der DigiWerkstatt 4.B gmbH lautet: Digitalisierungs-Beratung für das Handwerk. Künstliche Intelligenz könne im Unternehmen gerade bei ungeliebten Arbeiten helfen. „Für viele Handwerksbetriebe ist etwa die Dokumentation eine solche Aufgabe, sie wird als oft als Übel wahrgenommen“, sagte Voller. Hier könne KI helfen, die Effizienz im Unternehmen zu steigern, indem es bei den Dokumentationspflichten entlaste. Christian Theissen riet dazu, Künstliche Intelligenz Schritt für Schritt im Unternehmen einzuführen. „Gerade die jungen Mitarbeitenden können hier eine Vorreiterrolle einnehmen und die älteren Kollegen für KI begeistern“, sagte Theissen.

Bei Kaffee und belegten Brötchen knüpften die Gäste anschließend noch zahlreiche Kontakte und kamen über die Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz ins Gespräch.

Beim Unternehmerfrühstück in Kleve (von links): Irina Janßen (WFG Kreis Kleve), Verena Rohde (WTM Kleve), Gerrit Röhl (KPP Steuerberatungsgesellschaft), Christian Theissen (KPP Steuerberatungsgesellschaft), André Voller (DigiWerkstatt 4.B gmbH), Andrea Franken (Moderatorin), Brigitte Jansen (Wirtschaftsförderin Kreis Kleve), Bernhard Sack (impacx services GmbH) und Markus Dahmen (Bürgermeister Stadt Kleve).