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So kommen Unternehmen an Zuschüsse im Rahmen von GRW | Wirtschaftsförderung Kreis Kleve
24.09.2026 / Pressemeldung

So kommen Unternehmen an Zuschüsse im Rahmen von GRW

Das GRW-Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ unterstützt Firmen bei Investitionen. Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve informierte nun zu den Modalitäten.

Kreis Kleve – Kleve – Beschäftigung schaffen und sichern, Wachstum und Wohlstand erhöhen – das sind die Hauptziele der nationalen Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Mit Fördergeldern werden vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zusätzliche Anreize für größere Investitionen ermöglicht sowie Fachkräfte gesichert. Doch wie funktioniert die GRW genau? Welche Voraussetzungen gibt es und wie kommen Unternehmen an die Zuschüsse? Darüber informierte die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve im Technologie-Zentrum in Kleve nun Multiplikatoren des Programms. Die Veranstaltung wurde von den Volksbanken und Sparkassen im Kreis Kleve finanziell unterstützt.

Gleich zu Beginn ermutigte Brigitte Jansen, die Geschäftsführerin der Kreis-WFG, die Gäste dazu, Anträge zu stellen: „Die Förderkulisse läuft 2027 aus. Noch sind Gelder da, nutzen Sie diese Chance!“

Stephan Kunz, Förderberater der NRW.BANK, ist bestens mit den Einzelheiten der GRW betreut. Mit der jüngsten Novelle seien die Fördervoraussetzungen deutlich vereinfacht worden: „Firmen jeder Branche, die nicht auf der Negativliste steht, können einen Förderantrag stellen“, sagte Kunz. Obwohl die Antragstellung nicht frei von bürokratischen Vorgaben sei, machte er den Anwesenden Mut, von der GRW-Förderung Gebrauch zu machen. „Man hat feste Ansprechpartner, die einem zur Seite stehen und helfen. Erstmal ist es wichtig, den Antrag zu stellen – nachreichen und nachbessern kann man immer noch.“ Wichtig sei es, genügend Zeit für die Vorbereitungen und die Antragstellung einzuplanen und erst dann mit dem Fördervorhaben zu beginnen, wenn der Antrag bewilligt ist, so der Experte.

Wie die GRW-Förderung und -Antragstellung in der Praxis funktioniert, davon berichtete Christian Budden, Leitung Finanz- und Rechnungswesen der NR Metallbau GmbH aus Straelen. NR-Metallbau nahm die Förderung in Anspruch, um eine vollautomatische Stanzmaschine zu erwerben. Er riet den Anwesenden, zunächst die Finanzierung eines Vorhabens mit der Hausbank zu besprechen und dann den Förderantrag anzugehen. Sein Fazit lautete: „Der Förderantrag war zwar umfangreich, aber lief erstaunlich problemlos.“ Dank einer guten Betreuung durch die NRW.BANK habe er stets schnelle Antworten auf Fragen erhalten. Budden betonte: „Für uns war die GRW-Förderung ein wichtiger Schritt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Alexander Crämer, Rechtsanwalt bei STRICK Rechtsanwälte & Steuerberater, informierte zum Thema „Gründung und Förderung für Unternehmen im Grenzgebiet“. Auch niederländische Firmen können Fördergelder in Anspruch nehmen, wenn Sie in Deutschland – etwa im Kreis Kleve – investieren. Ein Beispiel für ein solches niederländisches Förderprogramm ist Support International Business (SIB), das hilft, Aktivitäten zu finanzieren, um Geschäftschancen in einem bestimmten ausländischen Markt zu verbessern. So profitieren beide Seiten: Das Unternehmen erhält Zuschüsse und die Wirtschaftskraft vor Ort wird gestärkt.

Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve steht den Unternehmen für Fragen zu den Fördervoraussetzungen und dem Antragsweg beratend zur Seite. Kontakt: Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, Tel.: 02821 7281-0, E-Mail: info@wfg-kreis-kleve.de. Ansprechpartnerin ist Irina Janßen.

Die Organisatoren und Referenten der Infoveranstaltung. Von links: Irina Janßen (WFG Kreis Kleve), Alexander Crämer (Rechtsanwalt STRICK Rechtsanwälte & Steuerberater), Stephan Kunz (Förderberater der NRW.BANK), Brigitte Jansen (WFG Kreis Kleve), Christian Budden (NR Metallbau GmbH) und Ina Schulz (Auszubildende WFG Kreis Kleve).