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Erfolgreicher Abschluss für Unternehmerfrühstück-Reihe
Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve hat den aktuellen Veranstaltungszyklus zum Thema „Künstliche Intelligenz: Potenziale für KMU“ beendet. Im PAN Kunstforum in Emmerich am Rhein gaben Expertinnen und Experten noch einmal zahlreiche Impulse.
Kreis Kleve – Emmerich am Rhein – 15 erfolgreiche Unternehmerfrühstücke hat die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve nun hinter sich gebracht. Dabei erwies sich das Thema „Künstliche Intelligenz: Potenziale für KMU“ durchaus als Publikumsmagnet. In fast allen Kommunen des Kreises Kleve konnte die Kreis-WFG mehr Gäste begrüßen als noch im Jahr zuvor – insgesamt besuchten mehr als 1.000 Interessierte die Veranstaltungen. Auch im PAN Kunstforum in Emmerich am Rhein kamen wieder zahlreiche interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um zu erfahren, wie sie KI in ihrem Betrieb nutzen können und was dabei zu beachten ist.
Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Claudia Lindlahr, Bürgermeisterin der Stadt Emmerich am Rhein, für die es das erste Unternehmerfrühstück im Amt war. Lindlahr lenkte den Blick auf den Emmericher Hafen, der zurzeit ein bedeutendes Projekt umsetzt: „Am 11. Mai werden wir dort das Richtfest für die neue, moderne Containerbrücke feiern. Mit Investitionen von rund zwölf Millionen Euro wird der Containerumschlag im Hafen künftig noch effizienter und leistungsfähiger sein.“ Auch der Tourismus, so Lindlahr weiter, sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Emmerich am Rhein. „Ich möchte eine Bürgermeisterin sein, die erreichbar ist – für Bürgerinnen und Bürger, aber genauso für die Wirtschaft unserer Stadt“, betonte Lindlahr. Wirtschaftsförderin Sara Kreipe unterstich das gemeinsame Ziel: „Unser Auftrag ist, dass Emmerich am Rhein ein starker, lebenswerter und wirtschaftlich erfolgreicher Standort bleibt.“
Kreisweite Entwicklungen erfuhren die Gäste dann von Brigitte Jansen, der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, die die Aufgabengebiete und vielfältigen Aktivitäten der Kreis-WFG vorstellte.
Uwe Fransen, Partner bei der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Kleve, sowie Gerrit Röhl, IT–Manager bei KPP, hielten anschließend einen Keynote-Vortrag mit dem Titel: „KI verstehen und nutzen: Ein Kompass für KMU“. Die Gäste erfuhren dabei, wie sich KI in den vergangenen Jahren entwickelt hat, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann und was Unternehmen bei in der Anwendung beachten sollten.
In einer Gesprächsrunde, moderiert von Andrea Franken, gaben Emmericher Unternehmer Einblicke in die Praxis. An dem Austausch beteiligten sich Wim Bekker, Geschäftsführer der Bekker Transporte & Logistik GmbH, Uwe Fransen von KPP, Jannik Karschen, Geschäftsführer Werk 2 Metallbau und Montage, sowie Mark Kneipp, Geschäftsführer der Niederrhein Medien GmbH. Die Medienagentur von Kneipp ist seit 15 Jahren tätig und beschäftigt inzwischen 23 Mitarbeitende. KI werde im Unternehmen vor allem für „repetitive Aufgaben“ genutzt, dazu verwendet die Agentur digitale Agenten, die speziell „geschult“ werden. Kneipp betonte: „Die Entscheidung trifft am Ende bei uns immer der Mensch!“ Sein Rat an unternehmerisch Tätige: „Legen Sie die Angst vor KI ab, fragen sie andere, wie sie bereits KI in ihrem Unternehmen nutzen.“ Jannik Karschen, Geschäftsführer bei Werk 2 Metallbau und Montage, ist mit seinem Unternehmen seit fünf Jahren in Emmerich am Rhein tätig und bietet Dienstleistungen aller Art rund um den Metallbau an. Künstliche Intelligenz hält er für sehr hilfreich, wenn es um die Angebotserstellung geht, aber auch für die Materialverteilung zu den Baustellen und zum Verfassen von E-Mails. Er betonte: „Die KI kann Arbeiten abnehmen, die keiner vermisst. Sie führt am Ende zu mehr Lebensqualität.“
Seit drei Jahrzehnten fühlt sich die Bekker Transporte & Logistik GmbH in Emmerich am Rhein heimisch. Aufträge werden heute bereits durch die KI erfasst, für die Zukunft könnte sich Geschäftsführer Wim Bekker vorstellen, dass die KI auch die Lkw-Touren plant. Beker betont aber auch: „Empathie ist ein Alleinstellungsmerkmal des Menschen. Das halte ich für sehr wichtig.“ Er rät anderen Unternehmerinnen und Unternehmern „in kleinen Schritten mit KI zu beginnen und sich professionell beraten zu lassen, wenn es intern keine Lösung gibt.“ Die KPP Steuerberatungsgesellschaft setzt in vielen Bereichen auf KI. Seine Erfahrung lautet: „Mitarbeitende aus verschiedenen Generationen reagieren auch unterschiedlich auf die Veränderungen, die KI mit sich bringt.“. Deswegen sei es wichtig, alle Mitarbeitenden auf dem Weg mitzunehmen.
„Die große Resonanz auf die Unternehmerfrühstücke hat gezeigt, dass das Thema Künstliche Intelligenz für viele Unternehmen in der Region eine hohe Relevanz hat. Deswegen beschäftigen wir uns derzeit auch im Rahmen des EFRE-REGIO-NRW-Programms ,KI für KMU‘ weiter intensiv mit dem Thema“, sagt Brigitte Jansen, Geschäftsführerin der Kreis-WFG. Die Unternehmerfrühstücke der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve sollen unter einem neuen Schwerpunkt fortgeführt werden. Rechtzeitig vor Beginn des neuen Veranstaltungszyklus‘ wird die WFG Kreis Kleve zu den Inhalten und Terminen informieren.