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Die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft - Zuschuss und Kredit - unterstützt Maßnahmen zur Energieeinsparung und Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland. Das Programm unterscheidet zwischen einer Zuschussvariante beim BAFA (Antrag über Online-Portal) und einer Kreditvariante mit Tilgungszuschuss bei der KfW (Antrag über die Hausbanken). 

Fördermittel können Unternehmen aller Branchen und Größen beantragen. Als Antragsberechtigter müssen Sie vor Maßnahmenbeginn (d.h. vor Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages) einen Antrag stellen. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids können Sie mit den Maßnahmen beginnen und haben 24 Monate Zeit zur Umsetzung. Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Einreichung und Prüfung der Nachweisunterlagen.

 

Bei der Förderung werden insgesamt 5 Module unterschieden:

Modul 1: Querschnittstechnologien

  • Pumpen
  • Motoren 
  • Ventilatoren
  • Druckluftanlagen
  • Anlagen zur Abwärmenutzung
  • Dämmung von industriellen Anlagenoder Frequenzumrichter

Das Netto-Investitionsvolumen für Einzelmaßmaßnahmen muss mindestens 2.000 Euro betragen. Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten.

Weiterführende Informationen zu Modul 1 können Sie hier finden. 

 

Modul 2: Erneuerbare Energien zur Prozesswärmebereitstellung

  • Wärmespeichr für beantragte Wärmeerzeuger
  • Anbindung der beantragten Wärmeerzeuger an die Wärmesenke(n), im Falle einer Wärmepumpe auch die Anbindung an eine oder mehrere erneuerbare Wärmequellen
  • Aufständerung und Unterkonstruktion für Solarkollektoren, notwendige Baumaßnahmen zur Aufstellung bzw. Einrichtung der Biomasseanlage oder Wärmepumpe (z.B. Fundament oder Einhausung)
  • die zur Ertragsüberwachung und Fehlererkennung installierten Mess- und Datenerfassungseinrichtungen.

Die maximale Förderung beträgt 15 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 55 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Weiterführende Informationen zu Modul 2 können Sie hier finden. 

 

Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Energiemanagementsoftware

  • von Softwarelösungen zur Unterstützung eines Energiemanagementsystems oder Umweltmanagementsystems (Energiemanagement-Software)
  • von Sensoren sowie Analog-Digital-Wandlern zur Erfassung von Energieströmen sowie sonstiger für den Energieverbrauch relevanter Größen zwecks der Einbindung in das Energie- oder Umweltmanagementsystem
  • von Steuer- und Regelungstechnik zur Beeinflussung von Systemen und Prozessen, sofern der vornehmliche Zweck ihres Einsatzes in der Reduktion des Energieverbrauchs liegt

Die maximale Förderung beträgt 15 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Weiterführende Informationen zu Modul 3 können Sie hier finden. 

 

Modul 4: Technologieoffene Förderung von Investitionen zur Steigerung der Strom- oder Wärmeeffizienz

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen die zu Energie- und Ressourceneinsparungen führen, insbesondere energie- und ressourceneffiziente Technologien sowie energie- und ressourcenorientierte Optimierung von Produktionsprozessen 
  • Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme, die durch Prozesse entsteht
  • Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung, sofern diese eindeutig und überwiegend für Prozesse zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten eingesetzt werden 
  • Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder –kälte
  • Maßnahmen zur Reduktion oder Vermeidung von Energie- und Ressourcenverlusten im Produktionsprozess

Die maximale Förderung beträgt 15 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die maximale Förderung ist auf einen Betrag von 500 Euro (900 Euro für kleine und mittlere Unternehmen) pro jährlich eingesparte Tonne CO2 begrenzt (Fördereffizienz).

Weiterführende Informationen zu Modul 4 können Sie hier finden. 

 

Modul 5: Transformationskonzepte

  • Kosten für die Erstellung und Zertifizierung einer CO2-Bilanz für einen (oder mehrere) Standort(e) eines Unternehmens
  • die Kosten für Energieberater und andere Beratungskosten im Zusammenhang mit der Erstellung des Transformationskonzepts, inklusive Einführung von Umsetzungsprozessen im Unternehmen (Klimaschutzmanagement)
  • mögliche weitere Kosten, bei denen durch den Antragssteller nachgewiesen werden kann, dass diese in Zusammenhang mit der Erstellung des Transformationskonzeptes stehen
  • Kosten für erforderliche Messungen, Datenerhebungen und Datenbeschaffungen für die Erstellung des Transformationskonzeptes.

Transformationskonzepte werden nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) mit einer Förderquote von 50 % der zuwendungsfähigen Investitionskosten gefördert. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten einen Bonus von 10 Prozentpunkten. Die maximale Förderung ist auf 80.000 Euro je Konzept begrenzt.

Weiterführende Informationen zu Modul 5 können Sie hier finden.