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Der Unternehmerabend mit der Kreis-WfG im Ratssaal beleuchtet den Wohnungsmarkt von heute und morgen

Kreis Kleve – Rheurdt – Da dürfte es kaum Zweifel geben: Die Gemeinde Rheurdt im Süden des Kreisgebietes ist recht nah am Speckgürtel der Landeshauptstadt. Folglich wird jedes neue Baugebiet, jedes Investment in Bauen und Wohnen auch zum „Hingucker“ für alle jene, die sich allmorgendlich vom Niederrhein in die wachsende Schlange der A57-Nutzer einreihen.

Die Gemeinde Rheurdt ist ein Standort, der künftig alle Aufmerksamkeit verdient. Vor diesem Hintergrund lädt die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve zum nächsten Unternehmerabend in den Ratssaal der Gemeinde am 2. Dezember um 19 Uhr ein. „Wohnungsbau in Rheurdt: Bedarfe – Flächen – Programme“, ist das Thema des Treffens, bei dem eine interessante Gesprächsrunde in der Zielgeraden des Austausches auch einen Blick in die Zukunft wagt. Moderiert wird der Abend von Andrea Franken, die aus Uedem-Keppeln stammt und die Kreis-WfG in diesem Jahr bei ihren Besuchen in den Städten und Gemeinden der Region begleitet.

Neben Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen und Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers werden Paul Düllings von der GWS Wohnungsgenossenschaft Geldern, Diplom-Ingenieur und Architekt Nils Lehmann von NL4Architektur, Michael Stracke als Investor und Projektleiter wie auch Frank Wessels als Investor dem Kreis der Gesprächsteilnehmer beiwohnen.

Vorab allerdings werden sowohl Klaus Kleinenkuhnen und Udo Hövelmans, der Leiter des Bauamtes, Gelegenheit haben, die Ist-Situation im Öko-Dorf darzustellen. „Der Wohnungsmarkt in Rheurdt – Bestand – Flächen und Bedarfe“ ist ihr Vortrag überschrieben und dürfte vor dem Hintergrund überraschender Zahlen aus dem Kreishaus zum Ausdruck bringen: Ja, wir benötigen in Rheurdt weitere Flächen.

721 Wohnungen nämlich sieht die jüngste Wohnungsmarktstudie des Kreis Kleve für Rheurdt vor, und zwar bis zum Jahr 2030. Das wären 52 Wohneinheiten pro Jahr, also das fast Fünffache des bisher auf den Weg Gebrachten.

Mehr als 20.000 Wohnungen sollen es für das gesamte Kreisgebiet werden, die bis 2030 den wachsenden Bedarf decken sollen. Eine Herausforderung also, die auch die Kreditwirtschaft in Zeiten niedrigen Zinses fordert. Auch deshalb haben die Organisatoren der Kreis-Wirtschaftsförderung mit Stephan Kunz von der NRW.BANK einen Interview-Gast eingeladen, der die Öffentliche Förderung des Wohnungsbaus aus dem EffEff beherrscht. Ulrich Platen und Rainer Pütz von der Sparkasse Krefeld und Frank Smitmans von der Volksbank an der Niers werden die Herausforderungen aus der Nähe betrachten und ganz sicher zu dem Schluss kommen: Auch für Rheurdt sind die Ergebnisse der Wohnungsmarktstudie echte, große Herausforderungen. Der eigentliche Engpassfaktor allerdings dürften nicht die handelnden Personen, sondern die bereitgestellten Flächen werden.

Bildunterschrift: Wird von der in Düsseldorf beheimateten NRW.BANK nach Rheurdt kommen: Stephan Kunz.

Bildunterschrift: Wird im Ratssaal der Gemeinde Rheurdt ebenfalls „in die Zukunft sehen“: Paul Düllings von der GWS Wohnungsgenossenschaft Geldern.