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Überbrückungshilfe II 

Anträge für die Förderphase „September – Dezember“ können ab sofort (bis 31.01.2021) über die Online-Plattform des Bundes von den Steuerberatern gestellt werden: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH

Antragsberechtigt: 

  •  Zur Antragstellung berechtigt sind Antragsteller, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

Erstattung der betrieblichen Fixkosten:

Die zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe (2. Phase) erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe (2. Phase) für den jeweiligen Fördermonat.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Unternehmerlohn ist nicht förderfähig.

Weitere Informationen wie insbesondere zu den förderfähigen Fixkosten erhalten Sie unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQs/faq-liste-02.html

 

Überbrückungshilfe III

  • Die Überbrückungshilfe wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert
  • Die Antragsberechtigung besteht nun auch für Unternehmen, die im Fördermonat einen Umsatzrückgang von mindestens 40% gegenüber dem Vorjahresmonat hatten. Diese Erweiterung gilt auch für die Fördermonate November und Dezember 2020.
  • Sofern die obigen oder die in der Überbrückungshilfe II festgelegten „Umsatzregularien“ erfüllt sind, können nun alle Unternehmen in Deutschland mit weniger als 500 Millionen Jahresumsatz Anträge einreichen.
  • Die Förderhöchstbeträge werden von 50.000€ auf 200.000€ pro Monat angehoben.
  • Soloselbständige, die nicht unter die „November- /Dezemberhilfe“ fallen und meist nur geringe betriebliche Fixkosten nachweisen können und daher von der Überbrückungshilfe bisher wenig profitierten, können alternativ zum Einzelnachweis der Fixkosten künftig eine einmalige Betriebskosten-pauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes in Ansatz bringen – die „Neustarthilfe“. So erhalten sie einen einmaligen Betrag von bis zu 5.000 Euro als Zuschuss.
  • Die Antragstellung auf Dezemberhilfe bzw. Überbrückungshilfe III bzw. Neustarthilfe wird aktuell vorbereitet. Über den genauen Zeitpunkt können noch keine Angaben gemacht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201127-stark-durch-die-Krise-dezemberhilfe-kommt.html

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html 

 

Für erste Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne telefonisch (02821-7281-11) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

 

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